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Pediküre – kosmetische Fußpflege

Der Begriff Pediküre setzt sich aus den lateinischen Begriffen pedis der Fuß und cura die Pflege zusammen.

Die Pediküre als kosmetische Fußpflege stellt eine Ergänzung der eigenen Fußpflege dar. Sie ist nicht medizinisch notwendig und ist eine Pflege und keine Behandlung.

Gut gepflegte Füße sind ein absolutes Muss. Rissige Hornhaut, wuchernde Nagelhaut und verfärbte Fußnägel machen einen schlechten Eindruck. Etwa alle vier Wochen sollte man seinen Füßen eine Pediküre gönnen. Man kann diese einfach selbst vornehmen oder von einem Profi machen lassen.

Eine kosmetische Pediküre umfasst in der Regel die folgenden Anwendungen:

Begonnen wird mit einem Peeling, bei dem alte Hautschuppen abgelöst werden. Außerdem wird die Durchblutung angeregt.

Es folgt ein Fußbad in angenehm temperiertem Wasser. Einen zusätzlichen pflegenden Effekt kann man durch aromatische Zusätze wie Minze, Thymian oder Zitronengras erreichen.

Entfernung der Hornhaut kommt als nächster Schritt. Mit einem Bimsstein oder eine Hornhautfeile werden die Stellen am Fuß bearbeitet, an denen die Hornhaut zu dick geworden ist. Wenn die betroffenen Stellen regelmäßig mit einem Anti – Hornhaut – Balsam behandelt werden, kann die Neubildung der Hornhaut vermieden oder zumindest vermindert werden.

Die Nagelhaut schützt den Fuß vor dem Eindringen von Krankheitserregern und schädlichen Substanzen. Sie darf deshalb bei der Pediküre nicht verletzt oder gar geschnitten werden. Vielmehr soll sie nur mit einem Rosenholzstäbchen zurück geschoben werden. Zusätzlich kann ein Nagelöl aufgebracht werden, das die Nagelhaut pflegt und vor dem Einreißen schützt.

Die Zehennägel werden mit einer Nagelzange geschnitten. Dabei sollen die Zehennägel so geschnitten werden, dass sie mit dem Ende des Zehs eine gerade Linie bilden. Die Ecken und Kanten der Fußnägel werden zum Schluss mit einer Feile leicht abgerundet und geglättet

Im nächsten Schritt werden zumindest bei Frauen die Nägel lackiert. Mit Abstandhaltern zwischen den Zehen tut man sich leichter. Zuerst wird ein klarer Unterlack aufgetragen, damit die Farbe länger hält und die Nägel vor Verfärbung geschützt werden. Ist der Klarlack getrocknet, kann der endgültige Nagellack in der gewünschten Farbe aufgetragen werden.

Zu guter letzt werden die Füße eingecremt und massiert. Dazu benutzt man Fußpflegemitteln zur Reinigung, Pflege und Desodorierung der Füße.

Natürlich kann man eine Pediküre selbst zu Hause durchführen. Wenn man sich aber einmal richtig verwöhnen lassen möchte, sollte man sich doch den Luxus einer professionellen Pediküre gönnen. Das tut nicht nur den Füßen gut sondern verbessert das allgemeine Wohlbefinden und ist auch Balsam für die Seele.

Fußpflege: Tipps für schöne Füße | NDR

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