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Hallux rigidus

(lateinisch: rigidus – starr, steif, unbiegsam) Schmerzen beim Abrollen des Fußes sind sehr häufig die Folge einer Arthrose im Grundgelenk der Großzehe. Durch den Verschleiß des Gelenkknorpels, wird jeder Schritt zur Qual. Typischerweise ist der Gelenkverschleiß eine Erkrankung die bei über 50-jährigen auftritt. Ist sie jedoch die Folgen einer Verletzung, können auch jüngere Menschen davon betroffen sein. Die Arthrose führt zu einer Einsteifung des Grundgelenkes, so dass vor allen Dingen die für die Abrollung notwendige Streckung der Zehe in Richtung Fußrücken, eingeschränkt ist.

Diagnose

Die Diagnose Hallux rigidus ist sehr einfach zu stellen. Die beklagten typischen Beschwerden. Veränderungen des Gangbildes weil der Abrollvorgang des Fußes gestört ist. Verformung des Grundgelenkes durch knöcherne Anbauten (Osteophyten), die in geschlossenen Schuhen Beschwerden verursachen. Verformung der Gelenkflächen und Verschmälerung des Gelenkspaltes im Röntgenbild. Es bildet sich eine einsteifende Arthrose.

Therapie

Konservative Therapie des Hallux rigidus

Zunächst wird die Behandlung konservativ bleiben. Liegt der Arthrose des Großzehengrundgelenkes eine Erkrankung wie beispielsweise eine Gicht (erhöhter Harnsäurespiegel im Blut) zu Grunde, so muss diese natürlich ebenfalls behandelt werden.

Im Frühstadium der Arthrose kann die Beweglichkeit durch krankengymnastische Übungen verbessert oder für einige Zeit erhalten werden. Eine spezielle Schuhversorgung kann ebenfalls hilfreich sein. Um den Abrollvorgang zu erleichtern wird in Höhe des Großzehenrundgelenkes eine Ballenrolle in die Sohle des Schuhs ein gearbeitet. Die Abrollung erfolgt dadurch etwas mehr über die Sohle und schont das erkrankte Gelenk.

Einlagen sind ein wichtiger Bestandteil der konservativen Behandlung. Sie werden in der Regel genau angepasst und im Bereich des schmerzhaften Großzehengrundgelenkes mit einer Feder oder rigiden Carbonplatte verstärkt. Dadurch wird die Statik des Fußes verbessert und das schmerzhafte Gelenk bei der Abrollung entlastet.

Durch Injektion von Hyaluronsäure wird quasi die Gelenkschmierung verbessert. Durch Cortison werden schmerzhafte Entzündungsreaktionen vermindert. Beides kann zumindest vorübergehend die Beschwerden lindern.

Operative Therapie des Hallux rigidus

Können die Beschwerden durch die konservativen Behandlungsmaßnahmen nicht ausreichend gelindert werden, stehen im nächsten Schritt verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung.

Cheilektomie ist der kleinstmögliche Eingriff bei Hallux rigidus. Bei diesem Verfahren werden überstehende Anteile des Gelenkknorpels entfernt und an den Gelenkflächen etwa 1/3 keilförmig entnommen. Die Beweglichkeit kann sich dadurch wieder erheblich verbessern. Die Arthrose kann verlangsamt werden.

Benötigen Patienten eine hohe Belastbarkeit des Gelenkes so ist in der Regel die Arthrodese (Versteifung) die Methode der Wahl. Hierfür werden die Gelenkflächen entfernt und die Gelenkpartner mittels Schrauben in Funktionsstellung miteinander verbunden. Dadurch ist nach Ausheilung eine gute funktionelle Belastung möglich.

Auch der endoprothetische Ersatz des Großzehengrundgelenkes ist möglich. Damit wird eine gute Funktion erreicht.

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