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Fersensporn, Fersenschmerzen

Was sie bei Fersensporn selbst tun können: anwenden und sofort besser fühlen!

Schmerzen in der Ferse oder Schmerzen unter der Ferse machen jeden Schritt zur Qual. Oft werden die Beschwerden auch als Schmerzen im Fersenbein beschrieben. Fersenschmerzen sind fast immer langwierig und schwer zu behandeln. Betroffene benötigen in der Regel viel Geduld. Der Fersensporn ist eine dornförmige knöcherne Ausziehung an der Unterseite des Fersenbeines. Es gibt eine Vielzahl von Ursachen für Schmerzen an der Ferse. Dabei wird der Begriff „Fersensporn“  oft als Synonym für Fersenschmerzen unterschiedlichster Ursache verwendet. In der Fachsprache werden Fersenschmerzen als Tarsalgie bezeichnet.

Ein Fersensporn entsteht durch andauernde Überlastung des flächigen Sehnenansatzes der Fußmuskulatur am Fersenbein. Unter ständigem Zug kommt es zu Mikroverletzungen. Der Körper versucht diese mit einer schmerzhaften Entzündungsreaktion und durch Anlagerung von Knochenmaterial zu reparieren.

10% aller Menschen haben einen Fersensporn. Meist verursacht der Fersensporn keine Schmerzen in der Ferse. Die Bedeutung des Fersensporns als Ursache von Fersenschmerz wird überschätzt. Nicht der Fersensporn ist die Ursache der Fersenschmerzen beim Auftreten, sondern die Entzündungsreaktion durch die Mikroverletzungen an den Ansatzstellen der Muskeln und Sehnen (Fasciitis plantaris).

Ein Fersensporn betrifft vor allem Menschen im Alter von über 40 Jahren. Das Durchschnittsalter für die Erkrankung liegt bei 50 bis 60 Jahren.

Meistens treten Fersenschmerzen nach übermäßiger Belastung (beim Sport oder im Beruf) auf. Ein zumeist stechender Schmerz beim Auftreten oder ein auffälliger Druckschmerz an den Sehnenansätzen kann ebenso hierzu zählen wie der Anlaufschmerz nach längeren Ruhephasen des Fußes.

Neben der Überbelastung des Fußes begünstigen vorliegende Fußfehlstellungen wie Knick-Senkfuß oder Spreizfuß, aber auch falsches Schuhwerk oder rheumatische Erkrankungen den Fersenschmerz. Auch Übergewicht und damit verbunden eine dauerhaft starke Belastung des Fußes führen zu Schmerzen in der Ferse.

Symptome bei Fersensporn

  • stechende Fersenschmerzen beim Auftreten, innen bis mittig im Sohlenbereich der Ferse
  • dumpfe, eher diffuse Schmerzen in der Ferse oder Schmerzen im Fersenbein, auch in Ruhe
  • typischer Anlaufschmerz, morgens Fersenschmerzen nach dem Aufstehen, nach längerem Liegen und Sitzen
  • starker Druckschmerz an den Sehnenansätzen, also Schmerzen unter der Ferse

Häufigste Ursachen für Schmerzen in der Ferse

  • Übergewicht (Body-Mass-Index >25) ist ein „gewichtiger“ Faktor
  • Fehlstellungen wie: Knickfuß, Knick-Senkfuß, Senkfuß und Senk-Spreizfuß
  • Ständige Überlastung in Beruf und Sport
  • Fehlbelastung durch ungeeignetes Schuhwerk
  • Rheumatische Erkrankungen

Was tun bei Fersenschmerzen?

Unterstützung erfahren Ihre Füße durch die Verwendung passender Einlagen, die der schmerzenden Ferse bei der Verteilung des Belastungsdrucks helfen.

Was hilft bei Fersensporn und Fersenschmerzen

  • Dehnungsübungen für Waden- und Fußmuskulatur sind die Grundlage der Behandlung von Schmerzen in der Ferse.
  • Schonung. Vermeiden Sie schmerzauslösende Belastungen.
  • Die Einlagen bei Fersensporn bieten dem Gewebe eine größere Auflagefläche, wodurch der Hauptdruck nicht mehr auf dem Mittelpunkt der Ferse liegt. Das Gewicht bzw. der Druck wird um den Fersensporn herumgeleitet und auf den restlichen Fuß verteilt. Der schmerzende Druckpunkt am Fersensporn wird deutlich entlastet, der Schmerz verringert. Wichtig für den bequemen Sitz am Fuß, ist die Nutzung der Einlagen in flachen, nicht zu engen Schuhen. Diese Einlagen sollten darüber hinaus auf gegebenenfalls vorhandene Fußfehlstellungen, wie Knick-Senkfuß oder Spreizfuß, Rücksicht nehmen. Enges Schuhwerk mit Absatz sollte bei Schmerzen in der Ferse bzw. schmerzenden Füßen generell gemieden werden.
  • Auf Druckverlagerung, Zug, sanfte Dehnung und Reflexion der Körperwärme setzen neue, hochwirksame Hilfsmittel. Fersenspornbandage und Fersenschale                                                             
  • Fersenkissen, möglichst mit einer zentralen Aussparung oder Weichpolsterung, schützen wirksam. Da sie in jeden Schuh passen, eignen sie sich perfekt als „Erste-Hilfe“ gegen Schmerzen in der Ferse.
  • Als optimales Hilfsmittel für Dehnungsübungen bei Fersensporn und  Fersenschmerzen hat sich die Dehnungswippe ProStretch erwiesen. Damit lassen sich die Wadenmuskulatur, die Achillessehne und die Muskulatur der Fußsohle intensiv dehnen. Weniger Verspannung bedeutet weniger Schmerzen in der Ferse und der Achillessehne.
  • Kälteanwendung mindert den Schmerz in der Ferse, wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Die Anwendung soll immer nur 5 bis 10 Minuten erfolgen (nur kühlen, keine Erfrierung). Mehrmals täglich. Besonders nach Dehnungsübungen. Fersensporn und Fersenschmerz sprechen sehr gut auf die „kalte Roll“ an. Kleine Flasche mit Wasser füllen und in das Gefrierfach legen. Flasche auf den Boden legen und mit dem Fußdarauf rollen.

In den meisten Fällen werden die Schmerzen in der Ferse oder der schmerzhafte Fersensporn ohne Operation behandelt. Durch die Behandlung soll nicht der Fersensporn, sondern die schmerzauslösenden entzündlichen Veränderungen beseitigt werden. Eine einzelne Maßnahme führt selten zum Erfolg. Es sind fast immer mehrere Faktoren die für die Entstehung von Fersenschmerz verantwortlich. Genauso bringt oft erst die Kombination mehrerer Behandlungsmaßnahmen den Erfolg. Ein systematisches Vorgehen nach einem sinnvollen Konzept hat sich bewährt.

Behandlungskonzept

  • Druck und Zug an der schmerzenden Stelle reduzieren. Durch Dehnungsübungen, Silicon-Fersenpolster, Einlagen und Reduzierung von Überlastung
  • Physikalische Behandlungsmaßnahmen ergänzen die Behandlung, durch ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Vibrationsmassage, Kälteanwendung, Wärmeanwendung, TENS, Stoßwellen Therapie (ESWT), Röntgen-Reizbestrahlung
  • Medikamentöse Behandlung. Bei Bedarf werden entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente empfohlen
  • Operative Behandlung ist bei einem Fersensporn nur extrem selten erforderlich

Fersenschmerz und Homöopathie

Die Behandlung eines Fersensporn gestaltet sich oft sehr langwierig. Entsprechend lange müssen unter Umständen Schmerzmittel eingenommen werden. Diese lindern zwar die Beschwerden, bergen aber die Gefahr vielfältiger Nebenwirkungen. Nicht zuletzt deshalb werden in der Behandlung von Schmerzen in der Ferse gerne homöopathische Mittel eingesetzt, die langfristig ohne wesentliche Nebenwirkungen eingenommen werden können. Eines der am häufigsten bei Schmerzen in der Ferse eingesetzten homöopathischen Medikamente ist Hekla Lava.
Dieses Mittel wird aus der Lava des isländischen Vulkans Hekla hergestellt. Bei Tieren die am Fuße des Berges weiden wurden einst Knochenveränderungen festgestellt. Da diese Tiere immer auch Spuren der Hekla Asche mit ihrem Futter zu sich nahmen, hat man vermutet, dass hier das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip gelten könnte. Hekla Lava ist in der Potenz D6 als Tablette erhältlich. Als Wirkstoff enthalten die Tabletten in der Regel 250 mg Hekla Lava in homöopathischer Verdünnung. Die Homöopathie ist als Behandlungsmethode sehr umstritten. In wissenschaftlichen Studien konnte die Wirkung bislang nie nachgewiesen werden.                                                      

Fußprobleme die häufig mit schmerzender Ferse einhergehen

Prognose

Die Prognose der Beschwerden bei Fersensporn ist gut. 80 – 90% der Betroffenen werden nach Wochen bis Monaten beschwerdefrei oder deutlich besser. Geduld und konsequente Anwendung der beschriebenen Behandlungsmethoden führen zum Erfolg!

Begriffe

Fersensporn: beschreibt den im Röntgen sichtbaren Kalksporn, der durch verkalkende Mikroverletzungen am Übergang von Sehne zum Knochen entsteht

oberer Fersensporn: wenn die Ansatzstelle der Achillessehne am Fersenbein betroffen ist. Hierbei wird oft auch von einen dorsalen Fersensporn oder einem hinteren Fersensporn gesprochen.

unterer Fersensporn: wenn die Ansatzstellen der Sohlenplatte am Fersenbein betroffen ist.

Typische Beschwerden

  • Anlaufschmerzen, die Schmerzen in der Ferse bei den ersten Schritten.
  • Belastungsschmerzen der Ferse, bei längerem Gehen und während des Trainings.
  • Schmerzverstärkung nach Belastung

Tipp 2

Beste Wahl: Ideal für Fersenschmerzen, Plantarfasziitis, Fersensporn

1 Paar Silikon Gel Fersenkissen

Tipp 3

Enorme Schmerzentlastung durch eine superweiche Abpolsterung im gesamten Fersenbereich

ACTIVE X6 bei Fersensporn und Plantarfasziitis. Die neuste Generation Orthopädische Schuheinlagen-Einlegesohlen


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