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High heels wurden zuerst von Männern getragen!

Das Wort “High Heels” sagt es schon: Das Charakteristische an den Schuhen sind die hohen Absätze. Ab einer Höhe von circa zehn Zentimetern spricht man von “High Heels“. Dabei wird die Absatzhöhe nicht an der Ferse, sondern seitlich in der Mitte des Absatzes gemessen.

Seit Generationen gelten sie als Urbild von Weiblichkeit und Glamour, dabei waren die High Heels einmal unverzichtbares Accessoire bei Männern. Der männliche Adel war begeistert und überzeugt, dass nur Schuhe mit hohem Absatz ihrem Aussehen die kraftvolle, maskuline Note geben können, die sie sich wünschten.

Die gesellschaftlichen Schichten unterhalb des Adels begannen auch, wenn sie es sich leisten konnten, Schuhe mit hohen Absätzen zu tragen. Die Reaktion des Adels folgte auf den Fuß und schraubte die Absatzhöhe nach oben. Für den Alltag waren High Heels damals völlig unbrauchbar. Sie waren ein Statussymbol, das man sich leisten können musste.

Im 16. Jahrhundert wurde der hohe Absatz zu einem noblen Modetrend und stand für hohen Rang und Adel: An den  Höfen wurden hohe Absätze getragen, und zwar von Mann und Frau. In Frankreich wurden bei der französischen Revolution die Absätze mitsamt dem Adel abgeschafft.

Erst im 19. Jahrhundert kamen die hohen Schuhe wieder in Mode. Seither sind die hohen Absätze, von Ausnahmen abgesehen (Westernstiefel, Tanzschuhe …) eine rein weibliche Sache. Wem genau die Damenwelt die eleganten Schuhe heute zu verdanken hat, ist nicht geklärt.


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